Monatsthema Juli mal anders

Hallo =)

Die erste Hälfte des Photoprojekts 2013 ist geschafft. Unglaublich! Jeder von uns Dreien hat jetzt schon 181 Bilder produziert, online gestellt. 181 Tage lang haben wir nach Motiven Ausschau gehalten, tolle Bilder und weniger tolle Bilder zustande gebracht, aber bisher wurde kein einziger Tag ausgelassen. Wow!
Das ist doch schonmal ein guter Moment um inne zu halten und sich mal selbst auf die Schulter zu klopfen. Zu Beginn des Projekts waren wir noch skeptisch, ob uns das überhaupt gelingen wird jeden Tag zu photographieren. Für mich war es ja eine massive Steigerung der Anzahl von Photographien in einem Jahr, aber das wollte ich auch so: ich wollte mich intensiv mit Photographie beschäftigen, das Hobby vertiefen, mich weiter bringen und denke, dass ich mittlerweile auch eine ganz gute Entwicklung zurück gelegt habe. Diese ist natürlich noch nicht abgeschlossen und geht nicht sprungartig voran, aber so langsam kristallieren sich kleine Stilrichtungen heraus, die noch geschliffen werden müssen. Ich kann noch nicht einmal genau sagen, ob meine Bilder alle von einer Richtung geprägt sind oder ob nicht verschiedene Einflüsse zu sehen sind, je nach Bild in einer anderen Zusammensetzung. Vielleicht seht Ihr da mehr als ich, denn ich bin -so denke ich- noch zu nah dran an meinen Bildern um eine klare Richtung im Moment erkennen zu können.
Was für mich klar ist, dass sowohl schwarz-weiß- (keine color-key-Bilder, oder sepia) als Farbphotographie für mich interessant sind und bleiben werden. Ganz oben auf der Liste steht Makrophotographie, gefolgt von Gegenlicht-Photographie. Auch Portraitphotographie (neudeutsch: People-Photography) finde ich sehr sehr reizvoll, ich habe dazu auch schon einen Kurs besuchen können. Landschaftsphotographie hingegen reizt mich eher weniger, aber auch da gibt es tolle Möglichkeiten. Und und und… da wäre noch Architektur-Photographie, und so weiter… so viele Sachen, die man probieren kann, auch wenn nicht alle für einen das Wahre sind.

Insgesamt sehe ich das Projekt für mich als eine riesige Spielwiese, als eine Möglichkeit zu Experimentieren, Grenzen auszuloten…sowohl meine eigenen (wenn Ihr allein schonmal 180 Tage durchgezogen habt, wisst Ihr auch, was es teilweise an Nerven kostet), als auch die der Kamera. Nicht jedes Bild muss 100% perfekt sein, nicht jeden Tag muss ich ein super tolles Bild produziert haben… es darf auch mal ein Bild sein, was einfach nur ein Langeweile-Schuss war oder ein Notfallbild, weil sonst nichts zur Hand war. An manchen Tagen ist es eben einfach nur „durchhalten, weiter machen“. Zum Glück sind diese eher selten, die meisten Tage beschäftigen sich durchaus ernsthaft mit der Photographie und das ist auch gut so.

Insbesondere sehe ich das erste halbe Jahr als „Training“. Ich habe vor allem im Juni viel getestet an Richtungen (Gegenlicht, Abstrakt, Schwarzweiß, Gegenlicht und so weiter), ich habe meine Kamera besser kennen gelernt und ich habe begonnen mehr zu sehen oder auch die Dinge anders zu sehen, in vielerlei Hinsicht. Ein halbes Jahr Spielwiese, Entwicklung und Photographie liegt noch vor mir. Mittlerweile habe ich jedoch konkretere Vorstellungen, worauf ich noch mehr Obacht geben möchte. Schärfeverlauf und Belichtung sind zum Beispiel zwei große Punkte, auch die Motivgestaltung (wobei diese mittlerweile leichter von der Hand geht). Ich bin gespannt, was die verbleibenden 184 Tage bringen werden. Definitiv bringen die nächsten 31 Tage wieder ein neues Monatsthema. Und damit wäre ich nach einem ganz schön langem Text auch am Hauptpunkt des Beitrags angelangt.

*Trommelwirbel* Der Juli steht unter dem Motto

Frei-Thema

Hä? Bitte was? Frei-Thema?
Okay, ich kann die Verwirrung verstehen, denn eigentlich ist das gar kein Thema, sondern wirklich nur das Motto des Monats. Wir haben nun 6 Monate lang immer ein konkretes Thema vorgegeben. Januar war Anfang/Beginn, dann gab es auch mal die Farbe Rot als Thema und so weiter. Von diesem Prinzip wollten wir eine Pause machen und haben uns entschlossen, dass sich jeder von uns für diesen Monat sein eigenes Wunschthema sucht, einleitet, präsentiert, dokumentiert und durchzieht.
Uns geht es darum wirklich mal eine Art Pause reinzubringen, neuen Schwung zuzulassen und vor allem kann in diesem Monat jeder wirklich einfach sich konkret auf ein Thema einlassen, welches einem im Kopf herum schwirrt und was man einfach mal für sich vertiefen möchte. Sogesehen bestünde theoretisch zum Beispiel auch die Möglichkeit eins der vergangenen Themen auszuweiten, wenn man sich dort noch weitere Umsetzungen wünschen würde (die Farbe Rot wäre zum Beispiel so ein Thema).
Der Mindestbeitrag an Bildern ist nach wie vor 5. Man kann natürlich auch mehr machen, im Zweifel auch 31.

Wir bleiben also dabei den roten Faden eines Themas pro Monat beizubehalten und lockern einfach für den Juli das ganze Prinzip ein wenig auf. Ab August wird es dann wie gewohnt weiter gehen. :-)

Welches Thema ich mir ausgesucht habt, werdet Ihr in Kürze erfahren. ;-)

Mit photographischen Grüßen,
Neomai

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Veröffentlicht von

Neomai

So vielfältig wie die Farben im Kaleidoskop sind meine photographischen Neigungen.

2 Gedanken zu „Monatsthema Juli mal anders“

  1. Ich verfolge deine Bilder ja auch schon seit Anfang des Jahres und ich muss sagen, du bist definitiv richtig gut geworden! Man merkt es deinen Bildern wirklich an, dass du da Übung drin bekommen hast. Find ich super!

    Du hast schon einmal einen Portraitphotokurs gemacht? Magst du davon vielleicht mal was erzählen? :)

    1. Danke für das Kompliment *rot werd*
      Das Thema nehme ich mal als Aufhänger, evtl als kleiner Zwischenbericht, Bilder darf ich aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen nicht zeigen. ;-)

      Liebe Grüße
      Neomai

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