Auftakt „Görlitzimpressionen“

Hallo =)

Eine gute Woche ist es her, dass meine Mum und ich einen Kurztrip nach Görlitz unternommen haben. Das Wetter war uns zum größten Teil auch hold geblieben, bis auf einen leicht nieslig-diesigen Vormittag, aber den konnten wir auch recht entspannt und gut gelaunt verbringen. Natürlich blieb es auf der Reise nicht aus, dass auch meine Kamera mit zum Gepäck gehörte und somit auch einiges von Görlitz „zu sehen“ bekam.

Mitgenommen hatte ich dieses Mal ein wenig mehr als auf meinem Südtirol- und Göttingenreisen. So begleiteten mich dieses Mal 2 Objektive (18-200 Tele und 50 Makro), ein Polfilter, meine Ersatzakkus und natürlich das Ladegerät.
Genutzt habe ich vorrangig das Teleobjektiv, zumal ich mich mit dieser neuen Errungenschaft auch vertraut machen wollte. Abgesehen davon macht Stadtphotographie mit einem Makroobjektiv nicht ganz so viel Spaß. Den Polfilter habe ich glaube ich zumindest einmal verwendet, ansonsten wawr es zumindest bei diesem Urlaub nicht ganz so wichtig. Das Makroobjektiv kam eher weniger zum Einsatz, im Wesentlichen durfte es sich bei dem Photomuseum austoben. Da war es natürlich einfach nur perfekt. :-)

Somit bereue ich es also nicht beide Objektive mitgenommen zu haben, dafür fristet mein Standardobjektiv 18-55 langsam ein Schattendasein, was wohl nicht unbedingt etwas Ungewöhnliches ist bei all den schönen anderen Objektiven, die man noch so nutzen kann.

Görlitz selbst lebt von den ganzen schönen alten, teilweise sanierten/renovierten Häusern der Altstadt. Gerade wenn die Abenddämmerung angebrochen ist, macht es wirklich Spaß durch die Gassen zu schlendern. Auch generell ist die Stadt einen Ausflug wert, weshalb wir ihr wohl bald noch einmal einen Besuch abstatten werden.

Photographiert habe ich zumeist wieder Details, manchmal auch Straßenzüge oder einzelne Häuser… es ist wieder eine bunte Mischung entstanden, die einen kleinen Einblick in die Stadt gewährt. Als ich die Bilder bearbeitet habe, fiel mir auf, dass diese Serie sich auch hervorragen in Graufstufen machen würde. Also habe ich aus diesem Gefühl heraus alle Bilder in schwarz-weiß umgewandelt und dann auf mich wirken lassen. Und ja: es gefiel und gefällt mir so weitaus besser, da so auch zum Teil der triste Anblick der noch nicht sanierten Häuser besser zum Tragen kam und es einfach auch mal spannend ist eben nicht alles in Farbe zu sehen. Entsprechend gibt es zum Auftakt das erste schwarz-weiß-Photo, das noch auf der Hinfahrt entstanden ist und einen kleinen Teil von Dresden zeigt:

20140330_neomai_goerlitz002 Die bekannte Silhouette der Dresdner Altstadt im fahlen Morgenlicht - es war wirklich noch recht diesig um diese Uhrzeit, mehr als Schatten konnte man bei den Gebäuden am Horizont nicht erkennen

Die restlichen Photos werde ich Euch in den nächsten Tagen zeigen. ;-)

Mit photographischen Grüßen,
Neomai

Veröffentlicht von

Neomai

So vielfältig wie die Farben im Kaleidoskop sind meine photographischen Neigungen.